{"id":2079,"date":"2021-08-23T09:07:39","date_gmt":"2021-08-23T07:07:39","guid":{"rendered":"https:\/\/alpinfo.flake.work\/forschung\/aktuelle-projekte\/realisationen-seit-2000\/patagonienprojekt-2006\/"},"modified":"2021-09-24T15:42:35","modified_gmt":"2021-09-24T13:42:35","slug":"patagonienprojekt-2006","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/alpinfo.ch\/en\/research\/current-projects\/realisationen-seit-2000\/patagonienprojekt-2006\/","title":{"rendered":"Patagonienprojekt 2006"},"content":{"rendered":"<h2>Patagonienprojekt<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1586\" src=\"https:\/\/alpinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/wissenschaftliche_jugendexpe_596edfc2e8_patagonienprojekt-2006-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/alpinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/wissenschaftliche_jugendexpe_596edfc2e8_patagonienprojekt-2006-212x300.jpg 212w, https:\/\/alpinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/wissenschaftliche_jugendexpe_596edfc2e8_patagonienprojekt-2006.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Patagonienprojekt<\/p>\n<p>Die Torres del Paine im chilenischen Patagonien, geformt aus magmatischen Granitintrusionen im kreidezeitlichen Sediment, geben ihre mineralogischen und vulkanologischen Geheimnisse nur preis, wenn man \u00fcber Material aus den Granitt\u00fcrmen verf\u00fcgt. F\u00fcr die Wissenschaftler der Uni Lausanne werden junge Schweizer Hochleistungsalpinisten die Steine aus den senkrechten Felsw\u00e4nden holen. Auf eine Anfrage der Uni Lausanne und des SAC hin hat sich die Schweizerische Stiftung f\u00fcr Alpine Forschung bereit erkl\u00e4rt, diese alpinistisch-wissenschaftliche Expedition finanziell zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ausgangslage\/Projektbeschrieb<\/p>\n<p>Es ging dabei um ein von der Universit\u00e4t Lausanne initiiertes Projekt, mit dem Daten \u00fcber geologisch junge Granitintrusionen gesammelt werden sollten. Das Gebiet, das diesbez\u00fcglich die aufschlussreichsten Informationen liefern sollte, waren die Berge im Chilenischen Torres-del-Paine-Nationalpark. Da die Gesteinsproben in den senkrechten und extrem wetterexponierten W\u00e4nden nur von bestausgewiesenen und alpinistisch erfahrenen KletterspezialistInnen gesammelt bzw. herausgeschlagen werden konnten, ergab sich eine Zusammenarbeit zwischen UNI Lausanne und dem SAC, der dazu eine Expedition mit einer exklusiven Auswahl junger AlpinistInnen zusammenstellte. (vgl. Beilage Fotokopie aus Schweizer Nationalfonds, Horizonte Nr. 73, Juni 2007, S.10 ff, das Schweizer Forschungsmagazin)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>SSAF-Interessen und Finanzierung<\/p>\n<p>Die Finanzierung erfolgte zum einen Teil durch den SAC, zum anderen wurden insbesondere seitens des SAC verschiedene Bergsportfirmen sowie auch Stiftungen angegangen.<\/p>\n<p>Die SSAF sagte ihre Unterst\u00fctzung sowohl f\u00fcr die Expedition als auch f\u00fcr ein nachfolgendes Filmprojekt zu. Dies nicht zuletzt im Sinne der Stiftungsziele, insbesondere Projekte zu unterst\u00fctzen, die alpinistische und wissenschaftliche Zielsetzungen optimal vereinen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Medienarbeit und Imagewerbung<\/p>\n<p>Als Bedingung f\u00fcr den SSAF-Beitrag wurde eine detaillierte Vereinbarung \u00fcber die Leistungen bez\u00fcglich der Erw\u00e4hnung und der Medienpr\u00e4senz der SSAF erstellt.<\/p>\n<p>Die SSAF hat schliesslich noch Aufkleber mit dem Stiftungssignet herstellen lassen, die im kleineren Format auf die Helme der Teilnehmer kamen und in gr\u00f6sserem Format auf die Zeltaussenw\u00e4nde angebracht wurden.<\/p>\n<p>Damit konnte die SSAF ihre Pr\u00e4senz an der Expedition dokumentieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wissenschaftliche und publizistische Ergebnisse\/Problematik<\/p>\n<p>Die Ausbeute der gesammelten Proben erwies sich als wissenschaftlich hochinteressant und zeigte neue Perspektiven auf.<\/p>\n<p>Leider ist seitens der SSAF festzuhalten, dass in den Berichten der Medien stets die alpinistische Zusammenarbeit zwischen dem SAC und der UNI Lausanne im Zentrum stand. Die SSAF wurde dabei kaum erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<ul>\n<li>Praktisch ergeben sich in einem solchen Fall seitens der SSAF kaum M\u00f6glichkeiten Druck auszu\u00fcben, damit in einem solchen Fall die Stiftung prominent erw\u00e4hnt wird. Zumindest, wenn der Anteil der SSAF nicht in einer solchen H\u00f6he ausf\u00e4llt, dass sie quasi als \u201eHauptsponsor\u201c die Bedingungen diktieren kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Anderseits hat die SSAF mit ihrem Beitrag an die Patagonien-Jugendexpedition ihren Anspruch angemeldet und deponiert, dass sie den jugendlichen Alpinismus unterst\u00fctzt und mithilft, Jugendlichen eine Chance zu geben. Sie ist damit bei der ersten alpinistischen SAC-Jugendexpedition \u00fcberhaupt dabei gewesen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Ebenso hat die SSAF hier ein Projekt unterst\u00fctzt, das f\u00fcr die Zukunft noch interessante \u2013 auch wissenschaftliche \u2013 Perspektiven er\u00f6ffnen kann. Es ist wichtig hier am Ball zu bleiben und vom SAC und der UNI Lausanne die Resultate der Ergebnisse einzufordern um diese gegebenenfalls auch unsererseits \u201evermarkten\u201c zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachtrag<\/p>\n<p><strong>FILMPREIS: &#8220;H\u00f6henflug&#8221; von Roman Droux erhielt den Prix du public am Festival du Film des Diablerets 2008 (<a href=\"https:\/\/www.fifad.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.fifad.ch<\/a>)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Patagonienprojekt &nbsp; &nbsp; &nbsp; Patagonienprojekt Die Torres del Paine im chilenischen Patagonien, geformt aus magmatischen Granitintrusionen im kreidezeitlichen Sediment, geben ihre mineralogischen und vulkanologischen Geheimnisse nur preis, wenn man \u00fcber Material aus den Granitt\u00fcrmen verf\u00fcgt. F\u00fcr die Wissenschaftler der Uni Lausanne werden junge Schweizer Hochleistungsalpinisten die Steine aus den senkrechten Felsw\u00e4nden holen. 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